| Ratgeber Informatik |
| 16.5.2006 |
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(Un)Sichere kabellose Netzwerke Noch immer sind viele kabellose Netzwerke ungesichert. Auch in meinem Wohnquartier kann ich mehrere ungeschützte WLANs feststellen. Viele Anwender von WLAN sind sich der Gefahren nicht bewusst. Die Wireless-Geräte werden ohne fachmännische Einstellung in Betrieb genommen. Stellen Sie sich vor, ich klopfe an Ihre Haustür und zeige Ihnen von Ihnen persönlich erstellte diskrete Dokumente. Ich kann mir Ihren Gesichtsausdruck leibhaftig vorstellen. Natürlich ist es nicht mein Interesse in Daten von anderen WLAN – Anwendern zu schnüffeln oder Passwörter zu ermitteln. Doch genau das kann Ihnen passieren! Wenn Sie ein unsicheres WLAN haben, kann ein Hacker innert wenigen Minuten auf Ihr Netzwerk zugreifen. Er kann Ihnen mittels Lücken in Betriebsystemen, ungeschützten Accounts oder offenen Ports auf Ihre/n Computer zugreifen, Daten herunterladen oder Trojaner installieren, welche ihm Ihre Passwörter und andere wichtige Informationen übermitteln. Tun Sie was für die Sicherheit Neuanschaffungen sollten WPA als Sicherheitsanforderung erfüllen, das ältere WEP ist relativ unsicher. Für bestehende Installationen gilt meiner Meinung nach trotzdem, besser eine WEP Verschlüsselung als gar keine. Für Firmen ist meiner Meinung nach eine WPA Verschlüsselung unumgänglich. Eine optimale Sicherheit erhalten Sie aber auch mit WPA erst wenn Sie eine Radius Infrastruktur einsetzen oder als äusserst sichere Alternative ein überlagertes Virtual Private Network auf IPsec Basis einsetzen. Zur Sicherheit von WLAN gehören aber auch andere Faktoren wie das Verstecken des Netzwerknamens oder das einrichten Ihres WLAN-Router, so dass nur Ihre eigenen WLAN-Netzwerkkarten Zugriff auf den WLAN-Router haben. . Wenn Sie Fragen zum Thema Informatik haben, können Sie gerne die folgende Emailadresse dazu verwenden: ratgeber@rowa.ch – ROWA Computer AG, Frick.
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