| Ratgeber Informatik |
| 2.12.2005 |
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Wireless Netzwerke richtig geplant Immer häufiger richten Firmen oder auch Familien mit mehreren PC’s ein Wireless-LAN ein, um mobiler und flexibler oder kostensparend in Sachen Verkabelung auf interne und externe Netzwerke zu gelangen. Damit die Performance und Zuverlässigkeit gewährleistet sind, braucht es oft mehrere Access-Points (APs) auf engem Raum. Wo installiert man die Access Point ? Eine wichtige Basis für die Planung ist der Grundriss des Gebäudes, damit die APs und Antennen richtig platziert werden können. Als Grundregel gilt: Maximal drei WLAN-APs gleichzeitig für 802.11b/g-Netzwerke betreiben! Sonst beeinflussen sich die überschneidenden Abdeckungen negativ. Weit auseinander liegende Kanäle, z. B. 1, 6, 11 sind empfehlenswert. Was sind typische Störfaktoren Die Access-Points resp. Antennen sollten möglichst weit entfernt von metallischen Oberflächen (z. B. Bürotrennwände, Kabelkanäle, Gestelle, etc.) montiert werden. Sie wirken wie Abschirmungen und mindern die Sende- und Empfangsqualitäten. Durch das Verwenden des 2.4 GHz Frequenzband bei den beiden Wireless Standards 802.11b und g sind Interferenzen durchaus möglich. Diese können durch Geräte entstehen, welche im gleichen Frequenzband arbeiten, das sind beispielsweise schurlose Telefone, Sprechfunkgeräte oder Mikrowellen-Öfen. Wie kann man die Leistung verbessern? Mit Richtstrahl-Antennen kann sehr oft eine Verbesserung der Sende- und Empfangsabdeckung erzielt werden. Vorgängig sollte man sich im klaren sein, welche Räume mit welchen APs abgedeckt werden sollen. Oftmals kommen Antennen mit unterschiedlichen Empfangs- und Abstrahl-Charakteristiken zum Einsatz. Durch reduzieren der Sendeleistung kann bei wiederkehrenden Verbindungsunterbrüchen die Stabilität verbessert werden. Am Besten Sie rufen den Spezialisten, gute Anbieter stellen Ihren Kunden eine Teststellung, so haben Sie Gewissheit, dass bei Ihnen Wireless funktioniert. Sollte das nicht auf Anhieb klappen, so kann der Spezialist entsprechende Massnahmen ergreifen. Ev. wird ein weiterer AP notwendig oder man kann mit Antennen oder mit verschieben der APs Ihr Problem lösen. Es erscheint mir wichtig, Ihnen nahe zu legen, dass Sie nicht vergessen, dass es bei dieser Netzwerktechnologie um eine Funkübertragung handelt und das auch sporadisch zu Unterbrüchen führen und nicht jede Distanz, auch oftmals kleinere, überbrückt werden kann.Wenn Sie Fragen zum Thema Informatik haben, können Sie gerne die folgende Emailadresse dazu verwenden: ratgeber@rowa.ch – ROWA Computer AG, Frick. |
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