Wollen Sie bei einem Crash
auf aktuelle Daten zurückgreifen können ?
Wollen Sie möglichst ohne Datenverlust nach einer
defekten Festplatte dastehen ?
Sie wollen auch, dass die Datensicherung vollautomatisch
abläuft ?Dann
lesen Sie unbedingt weiter......
Immer wieder erleben
wir Kunden, welche nach der Diagnose "Defekte
Festplatte" über mehrere Tage oder gar Wochen keine
Datensicherung gemacht haben. In kleineren Betrieben
gibt es sogar heute noch Kunden die schlichtweg
überhaupt keine Datensicherung ausführen und anscheinend
auf eine höhere Macht vertrauen. Stellen Sie
sich so eine Katastrophe vor: Ihre Festplatte knackst,
der PC stürzt ab und lässt sich nicht mehr
hochfahren......... Ein absolutes Desaster wenn Sie in
dieser Situation keine aktuelle Datensicherung haben.
|
 |
|
Was
bieten wir an Datensicherungslösungen |
|
|
 |
Datensicherung
mittels Bandlaufwerken, Autoloadern, Libraries |
 |
Datensicherung
mittels Imaging Software |
 |
Datensicherung
mittels externer Festplatten |
 |
Datensicherung
mittels CD- oder DVD-Brenner |
|
|
|
Bewertung von Datensicherungslösungen im
Unternehmensbereich |
1.) Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit,
daß ein Festplattendefekt auftritt?
A. gegen 90% aller
EDV-Probleme werden durch Software verursacht.
B. Von den verbleibenden 10%, die durch Hardware
verursacht werden, sind ca. 80% auf Festplattenfehler
zurückzuführen.
2.) Wann versagt der Schutz durch
Festplattenspiegelung?
A. Bei Virenbefall
B. Bei Einbruch, Diebstahl
C. Bei Feuer
D. Installationsfehler bei Software-Updates
E. Versehentlichem löschen einer Datei / eines Ordnern
3) Welche Vorteile bietet eine Bandsicherung per
Streamer-Laufwerk?
A. Bei Virenbefall nimmt man das virenfreie Band und
spielt die komplette Sicherung neu auf.
B. Bei Softwarefehlern, die das Betriebssystem nicht
mehr starten lassen, braucht nur das Betriebsystem vom
Band neu aufgespielt werden. Alle übrigen Daten behalten
ihren aktuellen Stand.
C. Die Bandsicherung kann an einem feuerfestem- und
diebstahlgesichertem Ort aufbewahrt werden.
4. Welche Nachteile bietet eine Datensicherung mit
einem CD oder DVD Brenner?
Mit einem CD-Brenner kann immer nur ein kleiner Teil
der Festplatte gesichert werden.
Um eine 40 GB Festplatte komplett mit dem CD-Brenner zu
sichern erfordert es ca. 60! CDs. Im Idealfall
müßte eine Person 5 Stunden lang (alle 5 Minuten)
eine neue CD einlegen.
Mit einem DVD Brenner geht das ganze dann schon mit
weniger DVDs, bei den heute doch recht grossen
Festplatten von über 80GB kann es aber trotzdem auch
schnell mal ein paar Stunden geben. Das eher
aufwendigere Handling der Brenner-Software bleibt
ebenfalls zurück. In der Praxis wird oft festgestellt,
dass die Kunden das Sichern der Daten via Silberscheiben
eher öfters vernachlässigen als mit einer Lösung welche
den Prozess automatisch auslöst.
5. Warum sollte eine Festplatte komplett gesichert
werden?
Werden aus Platz- bzw. Zeitgründen nur Daten gesichert,
muß bei einem Systemfehler das komplette Betriebssystem
neu installiert werden.
Dazu gehören u.a.
* Netzwerk-Infrastruktur anpassen
* Domainstruktur erstellen
* ADS konfigurieren
* Workstations in ADS einbinden
* Benutzer anlegen und Berechtigungen verteilen
* Netzwerkdrucker anlegen und Berechtigungen verteilen
* Internetzugang / Homebanking einrichten
Geschätzte Ausfallzeit des Servers min. 1-2 Tage.
Diese Ausfallzeit tritt bei der Verwendung eines
Streamers nicht auf, da die kompletten Daten des
Vortages mit allen Betriebsystemeinstellungen vom Band
zurückgesichert werden.
Fazit:
A) Festplattenspiegelung bietet nur dann Schutz,
wenn eine der beiden Festplatten ausfällt.
B) CD-Sicherung ist aus Platz-, Zeit und
komfortablen Gründen nicht empfehlenswert.
C) Eine Komplettsicherung über Streamer bietet
die optimale Sicherheit und spart Kosten bei der
Wiederherstellung eines funktionsfähigen Systems.
|
|
Datensicherung - selbstverständlich! Aber wie?
|
Die Zeiten, in denen manch unbedarfter Anwender
ausschließlich ein einzelnes Magnetband besaß und damit
Tag für Tag bzw. Nacht für Nacht seine Datensicherung
durchführte, sind vorbei. Dennoch bleibt auch heute für
viele die Frage offen: Wie organisiere ich die
Datensicherung richtig und wieviele Medien benötige ich
hierzu?
In der Tat birgt die Verwendung eines einzelnen Mediums
die große Gefahr, dass es trotz des Backups früher oder
später zu Datenverlusten kommt. Allein der Systemabsturz
während einer Sicherung vernichtet das einzige Backup,
von externen Einflüssen einmal ganz abgesehen.
Als minimale Ausstattung werden heute mindestens 3
Medien angesehen. Diese werden rollierend eingesetzt,
wobei die Backups fortlaufend mit den aktuellen
Sicherungen immer wieder überschrieben werden. Von
diesen 3 Medien sollte mindestens eines außerhalb des
Bürogebäudes aufbewahrt werden. Die Übersicht geht bei
diesem Verfahren allerdings sehr schnell verloren.
Besser als 3 Medien passen natürlich 5 Cartridges zum
täglichen Medienwechsel. Pro Arbeitstag wird ein
spezifisches Medium verwendet, das entsprechend, z. B.
"Dienstag", beschriftet werden sollte. Auch hier ist die
Auslagerung eines Tapes außerhalb des Gebäudes unbedingt
zu empfehlen.

Eine zusätzliche Sicherungsgeneration erstellt man mit
einer 6. Cartridge, die entweder montags oder freitags
im wöchentlichen Wechsel mit der Tagessicherung
eingesetzt wird ("Freitag - ungerade Woche" und "Freitag
- gerade Woche"). Im Fall der Rücksicherung steht
nämlich dann auch ein Datenbestand der Vorwoche zur
Verfügung. Dies kann für den Befall einer aktuellen
Datei mit Viren notwendig werden oder für die
Wiederherstellung einer älteren Dateiversion.

Diese Sicherheitsstufe lässt sich wiederum auf
regelmäßige Monatssicherungen ausbauen. Hierzu sind
mindestens 8 Medien notwendig. Dazu wird die Sicherung
eines Wochentages, beispielsweise Freitag, erst im
nächsten Monat wieder überschrieben, die Tapes also mit
"Freitag 1", "Freitag 2", "Freitag 3" und "Freitag 4"
gekennzeichnet. Falls der betreffende Monat 5 Wochen
hat, benötigt man selbstverständlich eine 9. Cartridge.
Damit stehen im Falle eines Datenverlustes mehrere
ältere Versionen des Datenbestandes zur Verfügung.
Hiermit erstellte Wochensicherungen sollten in jedem
Fall an verschiedenen Orten gelagert werden. Auch ein
Bankschließfach bietet sich beispielsweise hierfür an.

Weitere Sicherungshierarchien wie Monats- oder
Jahressicherungen haben schon eher den Charakter einer
Archivierung. Sie werden nur selten wieder in die
Rotationszyklen einbezogen, müssen aber wegen ihrer
Wichtigkeit besonders geschützt gelagert werden.
TIPP:
Zur Archivierung müssen nicht unbedingt neue Medien
verwendet werden. Hierfür können durchaus Cartridges
eingesetzt werden, die bereits eine Zeit lang für Tages-
oder Wochensicherungen verwendet wurden.
ABER:
Dieser Tipp gilt nur für Technologien mit linearer
Aufzeichnung, deren Medien die entsprechende
Nutzungsdauer aufweisen.
Ob die Datensicherung als Vollbackup oder Teilbackup
durchgeführt wird, hängt vom zu sichernden Datenvolumen
und der verfügbaren Streamerkapazität ab. Eine tägliche
Vollsicherung ist die zuverlässigste und einfachste
Methode. Hierzu sollte der gesamte Festplattenbestand
auf einer Cartridge Platz finden. Nur wenn dieser Platz
nicht ausreicht, ist die Sicherung geänderter oder
ausgewählter Dateien empfehlenswert. Allerdings sollte
mindestens einmal pro Woche eine Vollsicherung
durchgeführt werden. Zudem ist eine genaue Dokumentation
der Backups notwendig, damit Teil- und Vollsicherungen
zueinander passen.
|